Beispielsweise waren sie 1988 für das Essenkochen in 57 Prozent aller Haushalte zuständig, 1991 aber schon in 73 Prozent der Haushalte. 4 ebd., S. 36-40 Familienlebens ist auch das gestiegene Heiratsalter der Paare. Sie wird also Mit der immer fortschreitenden Industrialisierung in Deutschland waren immer mehr Frauen aus dem Proletariat dazu gezwungen arbeiten zu gehen, um den Familienunterhalt mit zu finanzieren. Zum Beispiel, wenn sich ein Mann und eine Frau für eine höhere Position bewerben, wird zu 95% der Mann diesen Job bekommen, denn die Frau könnte irgendwann ein Kind bekommen und. Ihr bis zu diesem Zeitpunkt erkämpftes Wahl- und politisches Mitwirkungsrecht verschwanden und sie musste sich wieder von dem Patriarchat ausbeuten und unterdrücken lassen. Bielefeld: Cornelsen Hirschgraben11989, [4] u.a. ). in dem Ideal einer lebenslangen Ehe. Mit dem Zusammenbruch der DDR änderte sich nicht viel an der Stellung der Frau. Haushalt 3. Das ist Illusion, denn Frauen, wenn sie Mütter sind, müssen sie im Beruf zurückstecken. Frauen hätten weniger Lohn bekommen als Männer. „er würde sich schämen, es zu tun“14. Wenn man bedenkt, dass Frauen heute den Männern in nichts nachstehen müssen, war es für Frauen Jahrzehnte lang eigentlich ganz selbstverständlich, nur Hausfrau und Mutter zu sein. S. 311 Charakter einer einmalig zu absolvierenden Lebensstation verloren. Durch den Krieg war die Wirtschaft stark zerrüttet. Immer noch hinter dem Herd Kinder hütend? riefen in den 1970er Jahren die rebellierenden Frauen von New York bis Berlin: Sie hatten es satt, von Männern bevormundet zu werden. nach wie vor als Orientierung auf dem Lebensweg, obwohl sie ihre Da waren doch die Frauen in der DDR viel besser dran, sie durften wenigstens arbeiten gehen, aber auch nur weil die Existenz der Familie ohne ihre Erwerbstätigkeit nicht gesichert gewesen wäre. Im Lexikon heißt es: „(lateinisch: „Freigabe, Verselbstständigung“), rechtliche und gesellschaftliche. stellte. Oft ist es nicht möglich weil der Mann länger berufstätig ist als die Frau. Denn es herrschte die allgemeine Meinung im Land: „Jedes Mädchen lernt nur von dem Mann, den es liebt, und es lernt dasjenige was und soviel wie der geliebte Mann durch seine Liebe als ihn erfreuend haben will[...]“3. Die Arbeitslosigkeit erreichte ihren Höchststand, jede 3. werden läßt.". Familienministers Franz-Josef Wuermeling aus der Broschüre An dieser Situation änderte sich auch 1919 nichts. Aber auch aus wirtschaftlichen Gründen war es notwendig, dass Frauen berufstätig waren. Die Begeisterung für die Kriegspolitik ließ bei den meisten Frauen schon nach den ersten Wochen nach und sie besannen sich auf ihre eigentliche Aufgabe: die Sicherung der Existenz. „… handelt es sich doch heute um die endgültige Beschlussfassung xx über das Gesetz über den Mutter- und Kinderschutz und die Rechte der Frau.“ 1949 erhielt auch in der DDR die Gleichberechtigung von Männer… Aus diesem Grund verehrten auch so viele Frauen Hitler. Die Situation der DDR sah dagegen ganz anders aus. Sie wurden zu Tausenden entlassen, wenn sie nicht auf Erwerb angewiesen waren. Sie forderten einen höheren Anteil am öffentlichen Leben 1958 trat in der Bundesrepublik Deutschland das Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau in Kraft. März, der in der DDR bereits seit 1947 als Internationaler Frauentag begangen wurde, ging es 1968 um den Kampf für Selbstbestimmung und Menschenrechte. Aber es erfolgten auch Verbesserungen für die Frauen, denn die Regierung förderte die Emanzipation der Frau in der Gesellschaft und verbesserte durch ein Gesetz von 1927 den Mutterschutz für Frauen: sie standen unter Arbeits- und Kündigungsschutz sechs Wochen vor und nach ihrer Niederkunft. Gleichstellung bisher minderberechtigter Individuen oder Bevölkerungsgruppen, zum Beispiel [...] der Frauen im 19. und 20. Das Jahr 1923 war durch eine starke Inflation gekennzeichnet, diese führte zur Verschlechterung der Lebensbedingungen und zur rapiden Zunahme der Arbeitslosigkeit. 2 Die Stellung der Frau im Vergleich DDR BRD (Ost-/Westdeutschland) in soziologischen Studien In dieser Arbeit wird angestrebt, die Stellung der Frau in beiden Teilen Deutschlands zu untersuchen. - Hohes Honorar auf die Verkäufe Frauenarbeit Die ökonomische Unabhängigkeit der Frau sei der Garant für ihre Befreiung von der „Sklaverei“ in der Hausarbeit. ): Bertelsmann Jugendlexikon. Sie haben sich sogar ihren Platz im militärischen Bereich erkämpft. wenn ihn etwas nervös oder ärgerlich gemacht hat. Somit war es den Frauen möglich, Vollzeitarbeit zu leisten. Bis dahin verwaltete er das von seiner Frau in die Ehe eingebrachte Vermögen, die daraus erwachsenden Zinsen und das Gehalt, das seine Frau verdiente. Die neue Gleichberechtigung war für die Männer nicht wesentlich. Die Emanzipation war ein zentrales Anliegen der Politik der SED, man sah die Förderung der Frau „als eine gesellschaftliche und staatliche Aufgabe“ 18 an. "Wir sind die Frauen-Befreiungs-Front!" Auch dem Begriff Familie wurde eine besondere Bedeutung anerkannt: „Vielmehr umfasst dieser alles das, was in einem bestimmten Personenkreis an geistigem und seelischem Gut lebendig wird. Diese eröffnete den Frauen das Wahlrecht und Gleichberechtigung von Männern und Frauen in allen Lebensbereichen. Die Gleichstellung der Frau wurde in der DDR mehrfach begründet. Am 3.10.1990 traten alle fünf ostdeutschen Länder der BRD bei und die gesamte Verfassungs-, Rechts und Sozialordnung der BRD galt nun auch für die DDR. Genau an dieses Bild hielt sich Hitler. Frauenarbeit Die ökonomische Unabhängigkeit der Frau sei der Garant für ihre Befreiung von der „Sklaverei“ in der Hausarbeit. Dafür sollten eigentlich alle Männer den Frauen Hochachtung beweisen. Nur durch ihr Durchgreifen konnte 1900 die erste Frauenkonferenz abgehalten werden und die proletarischen Frauen konnten ihre Ziele proklamieren: Ausdehnung des Arbeiterinnenschutzgesetzes, Erziehung „ein gemeinsames Elternwerk muß“4. - Wie aber reagiert die Frau? 6 u.a. Ihr Ehemann verdiente so viel, um den Familienunterhalt ausreichend zu decken. 3 min ): Geschichte und Geschehen Sachsen Band D5. Einige Bücher habe ich schon aber ich brauche noch einige, die das Alltagsleben der Frauen von damals beschreibt (Aufgaben in der Ehe usw. sogar über dem 30. Ausgangssituation: 1871 war es dem Reichskanzler Bismarck gelungen im Spiegelsaal zu Versailles die zahlreichen Kleinstaaten zu einem Deutschen Reich zusammenzuschließen. Der 2. Das Wahlrecht blieb ihnen untersagt und Frauen hatten keinerlei Recht auf Bildung „Zweck der weiblichen Erziehung nicht die Entwicklung der Intelligenz, sondern des Gemüts sei [...]“2. Leipzig, Stuttgart und Düsseldorf 1 1997, S.170 ff. Vor allem den Frauen wurden eindeutige Leitlinien 1940 wurden junge Mädchen als Wehrmachtshelferinnen im Luftwaffen-, Nachrichten- und Flakhelferinnen eingesetzt, obwohl Hitler einst in einer Rede äußerte „niemals nur eine Frau an die Front zu schicken“ bzw. Denn auf der einen Seite können sie keine körperlich schwere Arbeit verrichten und auf der anderen Seite müssen sie sich entscheiden zwischen der Rolle als Mutter oder Geschäftsfrau, denn beides ist nicht umsetzbar. 21 ebd. Einleitung: Emanzipation – ein Wort mit Bedeutung, 2. „Die Frauen in der DDR haben viel zu ver-lieren – sie wissen das. 1871 war es dem Reichskanzler Bismarck gelungen im Spiegelsaal zu Versailles die zahlreichen Kleinstaaten zu einem Deutschen Reich zusammenzuschließen. „Unter der Leitung der Reichsfrauenführerin Gertrud Scholtz-Klink hatten sie die Aufgabe, die Mädchen und Frauen im Sinne des Nationalsozialismus zu beeinflussen und sie der ihnen zugedachten Rolle: Hausfrau und Mutter zu sein und dem Staat Kinder zu gebären.“9 Die NSDAP legte diese Zurückdrängung der Frau ganz anders aus und propagierte für das Wohl der arischen Frauen „ Nicht weil wir die Frauen nicht achten, sondern weil wir sie zu hoch achten, haben wir sie aus dem parlamentarisch-demokratischen Ränkespiel, das die deutsche Politik der vergangen 14 Jahre bestimmt hat, ferngehalten.“10. Jahre gestiegen. Auch zu Hause waren die Frauen meist sehr gleichgestellt mit ihren Männern, da beide einen Beruf ausübten und der Mann nicht der einzige Ernährer der Familie war und somit die Rolle des Oberhauptes für sich beanspruchen konnte. Im Juli 1878 wurden die ersten Arbeiterinnenschutzbestimmungen erlassen, die besagten: Verbot der Beschäftigung von Wöchnerinnen, während 3 Wochen vor und nach ihrer Niederkunft und in bestimmten Fällen Verbot von Nachtarbeit. Die polarisierende Unterscheidung von männlichem und weiblichem Habitus war unter anderem ein zentraler Aspekt der Verbürgerlichung westlicher Gesellschaften und der Durchsetzung des zugehörigen polaren Geschlechterideals. Es wird ein Einblick in folgende Bereiche gegeben: 1. Böhme, Waltraud/ Dehlsen, Marlene/ Fischer, Andree (Hrsg. Die Frau musste sich aus der Politik heraushalten und ihre Aufgaben in ihrer „kleinen Welt“ erfüllen. Auch die proletarische Frauenbewegung versuchte ihre Ziele zu erreichen, dabei ist besonders der Name Clara Zetkin zu erwähnen, denn sie war diejenige, die sich besonders stark engagierte. Das Gesetz zu Verminderung der Arbeitslosigkeit vom 1.6.1933 machte Arbeitsplätze für Männer frei, indem alle Frauen ihre Arbeit aufgaben und an den „häuslichen Herd“ zurückkehrten, wie es die Natur ihnen zugedacht hatte. das waren fünfmal mehr als 1972. In diesem System war die Arbeitslosigkeit sehr gering, aber die millionenfache Abwanderung, die durch den Bau der Mauer 1961 unterbunden wurde, die Unflexibilität und die Einhaltung und Erfüllung von Planvorgaben waren Gründe für das Scheitern. Besonders die Mitwirkung der Frau in der sozialistischen Gesellschaft war ein wichtiges Anliegen des Staates. Der Trend zur Kleinfamilie ist aufgrund S.175 ff. In: Gudemann, Wolf – Eckhard (Hrsg. der Mann sein und bleiben.“8, ihnen wurde jede Erwerbstätigkeit verboten. (vgl. Meiner Meinung nach wollten die Frauen lieber Hausfrau und Mutter sein, was ihnen Hitler ja auch zudachte. ist stets vom Anfang an nicht nur mit großer Verantwortung, Führungspositionen blieben Frauen aber weitreichend vorenthalten(siehe A4: Übersicht über die angebliche Chancengleichheit im Beruf in der DDR ), obwohl jede vierte Schule von einer Frau geleitet wurde und ein Drittel der Richterstellen von Frauen besetzt war. Die Lohnspanne zwischen Frauen – und Männerarbeit war groß. Die Wirklichkeit zeigte aber das Gegenteil: ,,Noch bestehen wir ja alle aus dem alten Stoff. So bekam jedes Paar das heiratete, staatliche Unterstützungen und wurde bevorzugt vom Staat behandelt – es wurden sogenannte Ehestandsdarlehen gewährt. Weltkrieg werde ich nicht näher eingehen, da sie für die Entwicklung der Rolle der Frau keine wichtige Rolle spielt; 1918 – 1933 das „neue Selbstbewusstsein“ in der Weimarer Republik; die „kleine Welt“ der Frauen im Nationalsozialismus 1933 – 1945; der Kampf der Feministinnen in der BRD von 1945 – 1989; die Rolle der Frau in der DDR 1945 – 1989 und die aktuelle Situation der Frauen. an dem die Frauen ihr erstes Kind erwarten: Die Mehrzahl der Frauen Erstellen Sie eine Liste mit neuen Wörtern und übersetzen Sie sie in Ihre Muttersprache.--> Text-DDR: Die Situation der Frauen in der ehemaligen DDR Jh. Deutschland Anfang der 1950er Jahre. Erst mit Ende des 2.Weltkrieges kam es zur Sprengung dieses ideologischen Bildes und der Frau in der BRD wurden wieder mehr Rechte eingeräumt, die sie aber anfangs auch nicht nutzte und auch nicht nutzen musste. Auch heute ist vielen noch nicht bewusst, dass die Frau völlig gleichberechtigt und selbstständig neben ihrem Mann existieren kann, wenn sie es möchte. Der Zusammenbruch des SED-Regimes 1989 und das Ende der DDR 1990 war die Wiedergewinnung der deutschen Einheit. - Jede Arbeit findet Leser. „Sie müssen dafür sorgen, daß[!] Dies geschah aufgrund von verschiedenen Faktoren, die hier erläutert werden sollen. und eröffnete das „Wettrüsten der Mütter“. wird deshalb schon als Prototyp der zukünftige Familienform Die Bundesrepublik war bis Ende des 20. Die Folge: Mit der BRD fand die Gleichberechtigung von Mann und Frau 1949 Einzug ins Grundgesetz. Die Rolle der Frau nach dem Zweiten Weltkrieg. ): Entdecken und Verstehen Band 3, von 1917 bis zur Gegenwart. Dem Mann wurden bis 1977 immer noch diverse Vorrechte eingeräumt, zum Beispiel durfte er bestimmen, ob seine Ehefrau arbeiten geht, aber die Familienrechtsreform erklärte die Ehegatten zu gleichberechtigten Partnern, die alle Erziehungs- und Haushaltsangelegenheiten einvernehmlich zu regeln haben. Mit Beginn des sogenannten 3. Aber auch aus wirtschaftlichen Gründen war es notwendig, dass Frauen berufstätig waren. Lange Zeit hatten die Nationalsozialisten ein Bild von Frau und Mutter verklärt, das nicht so leicht aus den Köpfen der Menschen herauszubekommen war. Viele Frauen, die in den 50er Jahren noch sehr jung waren, hatten es über Jahre so gehört und verinnerlicht und jetzt glaubten sie, genau so leben zu müssen. Die Lebensmittel waren knapp, ein harter Winter stand bevor, also blieb ihnen nichts anderes übrig als „Hamsterfahrten“ aufs Land zu unternehmen, Tauschhandel zu betreiben und auf dem Schwarzmarkt die wichtigsten Dinge einzutauschen. Wir wollten den Aufbruch versuchen.“6 (Erika R.1988)(Cornelsen), für das sie so lange gekämpft haben, aber die Realität sah anders aus, denn im Beruf- und Familienrecht, blieben die Frauen weiterhin stark benachteiligt und setzten ihren Kampf um Gleichberechtigung fort. Und leben in einer Welt, in der Männer die reale Macht haben, Frauen dafür zwei Drittel, wenn nicht drei Viertel der Arbeit in Haus und Erwerb, ein Zehntel des Lohns und ein Hundertstel des Besitzes. Und doch wird die Ehe ohne Trauschein von Es war eigentlich wieder nur eine Ausbeutung der Frau, wie schon immer. Vorschau Mappe Merkliste Rollenbilder-der-Frau-Arbeitsblatt-06.pdf Ähnlich der NS-Zeit waren Jugendliche und Frauen in Organisationen zusammengeschlossen. Falsch! Bis 1977 war es ihm ebenfalls erlaubt zu entscheiden, ob seine Frau arbeiten gehen durfte. Frauen hätten weniger Lohn bekommen als Männer. Nun hatte der Mann zumindest nicht mehr in allen Eheangelegenheiten das letzte Wort. Mai 2015, 18:48 Uhr Kampf um Gleichberechtigung nach 1945: Als der Mann zur Last wurde. Jahrhunderts prognostiziert. Damit änderte sich auch die Lebensplanung vieler Frauen: Der Beruf war fortan nicht mehr nur eine vorübergehende Tätigkeit bis zur Hochzeit, sondern der Lebensmittelpunkt. 2 Loerzer, Sven: Große Frauen unserer Zeit. Frauenrechte in der Bundesrepublik Nach dem Ende des NS-Regimes erarbeitete der Parlamentarische Rat, in dem allerdings nur vier Frauen vertreten waren, eine Verfassung für die westlichen Besatzungszonen. Die Verteilung bestand in der klaren Festlegung der Frau auf ihre Rolle als Hausfrau und Mutter und in der Festschreibung der Rolle des Mannes als Ernährer der Familie. Frauen und Männern bestehen nicht mehr, wie ehemals üblich, September 1950. in der Bundesrepublik ist heute um die dreißig, wenn sie Auch in der sowjetischen Besatzungszone gab es eine Demokratie, aber sie folgte dem sowjetischen Vorbild. Die Ehe hat somit auch den Aber in einer Familie wird es nie möglich sein, dass Männer und Frauen wirklich gleichberechtigt sind, denn reichlich Frauen haben einen viel größeren Anteil an der Erziehung der Kinder und müssen nebenbei teilweise auch noch arbeiten gehen. Frauen lebten fortan in der ihnen zugedachten kleinen Welt und waren darauf bedacht, ihren Männern und dem deutschen Volk möglichst viele Kinder zu gebären „Die Frauen sollen ihrem Land und Volk Kinder schenken, Kinder, die die Geschlechterfolge fortsetzen und die Fortsetzung der Nation verbürgen“11 (Goebbels). Noch weit über ihren Tod h… 2.3 in der NS-Zeit und im 2. Die erste Frau mit eigenem Bankkonto Bis 1958 hatte der Ehemann auch das alleinige Bestimmungsrecht über Frau und Kinder inne. Aber die beruflichen Chancen für Frauen änderten sich nur wenig. Zeughaus Vollsitzung begonnen. Auch heute haben es Frauen durch die Doppelbelastung noch schwer im Berufsleben, obwohl ihnen die gleichen Chancen und Rechte zu stehen. Die Eheschließungen erfolgten in der DDR deutlich früher wie in der BRD, weil Ehepaare bei Wohnungsvergabe bevorzugt wurden. Frauenarbeit wurde in dieser Zeit umstrukturiert und es entstanden typische Frauenberufe, wie Stenotypistin. Es gibt immer mehr Alleinerziehende, die nebenbei auch noch arbeiten. 18 Artikel 20 der Verfassung der DDR hat auch aufgrund des hohen Heiratsalters ihre eindeutige Markierung Die kritische Lage erholte sich erst nach der Währungsreform 1923, welche auch die „Goldenen Zwanziger“ einleitete. Schon 1865 hatten sich die Frauen zu dem „Allgemeinen Deutschen Frauenverband“ zusammengeschlossen. Denn die Frau ist anders als der Mann. Hier waren 90% der Frauen erwerbstätig, denn durch den niedrigen Lohn des Ehemanns war die Frau dazu gezwungen, arbeiten zu gehen, um den Haushalt mit zu finanzieren. (Clara Zetkin) Der Tag der Frauen seit 1907 (auch von Clara Zetkin initiiert und durchgesetzt) stand für die politische und menschliche Emanzipation der proletarischen und letztendlich aller Frauen. Deshalb hatten die Mütter und Väter des Grundgesetzes eine Übergangsregelung ins Grundgesetz geschrieben. In den 1950er Jahren musste das Land nach dem Krieg wieder aufgebaut werden, zudem flohen viele Menschen in den Westen - da wurde jede Hand gebraucht. Leipzig: Ernst Klett Schulbuchverlag1 1997, [3] u.a. Es bedeutete also wieder Ausbeutung für das weibliche Geschlecht. stellte. Männliche Kollegen verdienten nach wie vor in der selben Position mehr Geld als ihre weiblichen Mitarbeiter. 2.2 in der Zeit der Weimarer Republik (1918-1933) Nie hätte ich gedacht, dass die Stellung, die eine Frau heute besitzt, so hart erarbeitet werden musste. 7 Schneider, Wolfgang: Frauen unterm Hakenkreuz. 14 Schneider, Wolfgang: Frauen unterm Hakenkreuz. Detailansicht öffnen. Sie sollte eine gute Hausfrau sein, aber nur ihrem arischen Ehemann. Ab jetzt waren sie also nur noch Hausfrau und Mutter. Ihr Land war von Männern beherrscht und auch in der Familie war der Mann das Oberhaupt. Bielefeld 1989, S. 72 Deswegen ist es dringend an der Zeit, dass Frauen aus Ost und West So wurden … In: Emma, Januar/Februar 2004, Nr.1, S. 1. Diese Gabe und Aufgabe In den 1950er Jahren musste das Land nach dem Krieg wieder aufgebaut werden, zudem flohen viele Menschen in den Westen - da wurde jede Hand gebraucht. [...] Sie sollen kriegstaugliche Kräfte ablösen.“13, Mit dem Überfall auf Polen am 1.9.1939 und dem Beginn des 2.Weltkrieges arbeiteten Frauen in der Rüstungsindustrie und übernahmen damit schwerste Männerarbeit mit einem Lohn, der etwa 40% unter dem Lohnsatz eines männlichen Hilfsarbeiter lag. Ein Umschwung im Bildungswesen in den 70er Jahren ermöglichte den Frauen und Mädchen qualifizierte Abschlüsse an Hochschulen zu erlangen und in wenigen Jahren zogen sie mit den Männern gleich. vielen Paaren als Übergangsphase betrachtet. Hitler bezeichnete die Frauenemanzipation als „ein vom jüdischen Intellekt erfundenes Wort“ und „den Inhalt vom gleichen Geist geprägt“7. Der Kan… Trotzdem hat sich die Stellung der Frau, insbesondere Entscheidungen über die Familie, stark zum Positiven verändert, denn Frauen haben in der heutigen normalen Familie das gleiche Mitbestimmungsrecht, wie ihr Ehemann. Ein Zitat des 1959 amtierenden Ähnlich gestiegen ist der Zeitpunkt, 15 Elling, Hanna: Frauen im deutschen Widerstand 1933 – 1945. Natürlich konnte man auch Gemeinsamkeiten der beiden Frauenbewegungen erkennen, aber mit unterschiedlichen inhaltlichen Zielsetzungen: Forderung nach politischer Gleichberechtigung und Recht auf Arbeit. Kinderkrippen, Kindergärten und im Schulkindalter gingen die Kinder in die FDJ, welche die Freizeit der Kinder mitgestaltete. 1987 Gleichberechtigung von Mann und Frau im Grundgesetz, Artikel 3, Absatz 2. stellte. Frauen aus dem Bürgertum leisteten Wohltätigkeitsarbeit, aber die Frauen aus dem Proletariat fanden Arbeitsbedingungen vor, ähnlich der Phase des Industrialismus. 17 Prof. Dr. Rohlfes, Joachim: Gesellschaft im Wandel. Gewalt wird ignoriert, wie ich keinen anderen Staat in Europa so kenne, ok Italien. B. wegen des §218. Auch der Grundsatz „Gleicher Lohn gleiche Arbeit“ wurde erst in den 70er Jahren umgesetzt, da sich das Bildungswesen in dieser Zeit sehr verbesserte. Die Frau reagiert anders als der Mann. 26 Elling, Hanna: Frauen im deutschen Widerstand 1933 – 1945. „Sollten irgendwo Frauen weiße Flaggen zeigen, schießt sie nieder, tretet sie nieder“15 (Robert Ley). Der Kanzler Otto von Bismarck gab in den 1880er Jahren die Arbeiterschutzgesetze heraus, die den Arbeitern/innen die Arbeits– und Lebensbedingungen, die in der Zeit der Industrialisierung sehr schlecht waren, erleichterten. Die Recherchen für meine Facharbeit eröffneten mir einen tiefen und bisher unbekannten Einblick in die eigentliche Rolle der Frau und die Schwierigkeiten, mit denen Frauen all die Jahre lang zu kämpfen hatten. sich der Anteil von Haushalten mit mehr als vier Personen noch Dr. Berger, Thomas/ Müller, Karl –Heinz/ Prof. Dr. Oomen, Hans – Gert (Hrsg. 1937 beschleunigte Hitler den Aufbau der Wehrmacht, aber dies machte einen Mangel an Arbeitskräften bemerkbar und die bisher geübte Familienpolitik war nicht mehr zweckmäßig. Die eigentliche Aufgabe der Frau in der Kaiserzeit entsprach dem ideologischen Bild der „guten deutschen Hausfrau“. Frankfurt am Main 1979, S.11- 15 Die Rolle der Frau nach dem Zweiten Weltkrieg. Ich glaube nicht, antwortete ich ihr, daß[!] Frauen und Männer sollten eigentlich die Erziehung aufteilen. Durch das Ende des 1.Weltkrieges und die damit neugewonnenen Rechte wurde es den Frauen in der Weimarer Republik ermöglicht arbeiten zu gehen und auch die Arbeit zu wählen, die man sich wünschte. Seit 1967 förderte die Frauenakademie das Bildungsstreben der Frauen in den Städten und Dörfern. 10 Schneider, Wolfgang: Frauen unterm Hakenkreuz. Zahl von Paaren entschließt sich, gänzlich auf eine In urbanen Zentren (wie München, Berlin, der hohen Scheidungsraten dennoch abnehmend. In den 1960er Jahren veränderte sich die bis dato bestehende Rolle der Frau. Im Gegensatz zur BRD in der die Frau vor allem in ihrer Rolle als Hausfrau und Mutter brillierte, waren die Frauen in der DDR angehalten, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, daher liest man an vielen Stellen auch von einer Doppelbelastung der Frau. Die traditionelle Rollenverteilung der Geschlechter 1871 besaß die Frau so gut wie keine politischen Rechte. ). Frauen wurden mit einem Aufruf von 1944 und 1945 dazu aufgefordert Hilfsdienste für den Volksturm zu leisten und ab 1945 durften sich auch Frauen, mit Hilfe ihrer Waffe – einer Handfeuerwaffe- verteidigen. Trotzdem sollte die Gesellschaft die Leistungen einer Frau und ihre Arbeit für die Familie und den Staat mehr anerkennen und fördern. steht für die meisten dieser Paare die Ehe an. der Frau auf ihre Rolle als Hausfrau und Mutter und in der Festschreibung Leipzig, Stuttgart und Düsseldorf1 1997, S.170 ff. 24 ebd. als Übergang zum Erwachsenensein eingebüßt. Obwohl die Frauenarbeit stark zugenommen hatte, waren die Lebensbedingungen bestürzend. Kinderkrippen waren zwar da, um die Frauen zu entlasten, aber wollten die Frauen wirklich, dass Fremde ihre Kinder erziehen und dass Mütter ihre Kinder nur abends ins Bett bringen und die Kinder in ihrer Freizeit in die FDJ gehen? Auch die politischen Veränderungen dieser Zeit beunruhigten die Bevölkerung.