Der Pfad beginnt am Informationspavillon neben dem Moorsee und führt in Süd-Nord-Richtung zum Aussichtsturm im nördlichen Teil des Großen Roten Moors. Horaser Wiesen | Der Grundherr dieses Gebietes, Ulrich von Weihers zu Haselbach, wusste keine andere Verwendung für dieses Areal als dort Bauern ansässig zu machen. Die verbliebene Hochfläche beträgt nur noch vier Hektar. Diese Gliederung ist im Roten Moor trotz der Abtorfung noch zu erkennen. Seit dieser Zeit lebt der Ort Poppenrode nur noch im Gedächtnis der Nachwelt und in der Sage.“, Eine andere Erzählung behandelt die Entstehung der beiden großen Rhönmoore:[26], „Über die Entstehung der Rhönmoore erzählt man sich, der Teufel habe vom Meer her Wasseradern durch die unterirdischen Felsenklüfte bis in die Rhönberge geleitet, wodurch die Hochflächen der Rhön in Moore verwandelt worden seien. Besonders wohl im Roten Moor fühlt sich die in der Hochrhön zahlreich vertretene Waldschnepfe. Hinzu kommen bis zu 200 Nebeltage und eine hohe Zahl an Tagen mit Raureifbildung. [11] Inzwischen wurden der Hochmoorgelbling und einige andere auf Moor- und Feuchtbereichspflanzen angewiesene Arten wieder heimisch. Mit einer Größe von etwa 50 Hektar Gesamtfläche ist das Rote Moor nach dem Schwarzen Moor das zweitgrößte Hochmoor der Rhön und gleichzeitig das größte Hochmoor in Hessen. Los geht es am Parkplatz Moordorf, entlang des Moorsee´s über den Bohlenpfad zum Aussichtsturm. In der Nacht kann sich auf den Freiflächen dieser Höhenlage zu jeder Jahreszeit Kaltluft bilden und Frost auftreten.[8]. Der Abbau im Großen Roten Moor erfolgte vom südlichen Randgebiet und wahrscheinlich auch vom westlichen Rand aus. Die abgetorften Flächen und das verbliebene Hochmoor wurden durch einen künstlichen Damm im Süden des Moores wieder vernässt und 140 Hektar Fichtenwald entfernt und damit die Umwandlung der Fläche zu Extensivgrünland oder natürlichem Laubwald eingeleitet. Sie zählt zu den markantesten Baumarten der Moorlandschaft und fällt durch ihren bizarren Wuchs auf. In den Hochlagen ließ seit Beginn des 20. Dank der Renaturierungsmaßnahmen bieten vor allem die Randbereiche heute faszinierende Einblicke in die typische Moorlandschaft. Hier wachsen der Rundblättrige Sonnentau und das Fettkraut (beide sind insektenfangende Pflanzen) sowie Rosmarinheide, Glocken-Heide und Graue Heide. Ein ähnlicher Verlauf ist im Dreißigjährigen Krieg zu beobachten. Auch der Bohlensteg durch das Rote Moor ist ein Teil des insgesamt 175 Kilometer langen Wanderweges Hochrhöner, der von Bad Kissingen über die Rhön bis nach Bad Salzungen führt. Vor dem Abfluss am 1973 angelegten künstlichen Damm dehnt sich heute ein kleiner Stausee aus. Ab 1879 gehörte auch Bad Homburg vor der Höhe zu den Abnehmern von Torfschlamm vom Roten Moor. Die Rabenkrähe und der Eichelhäher haben infolge der Jagdverschonung seit 1987 im Gebiet deutlich zugenommen. Im Gebiet und in der Umgebung brütet regelmäßig die Ringeltaube, die kleinere Turteltaube nur selten. Zudem ist es möglich, mit physikalischen Methoden die Entstehung der einzelnen Torfschichten zu ermitteln. So hat sich in den letzten rund 100 Jahren auf einer Fläche von etwas weniger als einem halben Hektar etwa zehn Zentimeter neuer Moostorf abgelagert. Einen Überblick dazu gibt eine Analyse der letzten 1200 Jahre, beginnend mit der Gründung des Klosters Fulda. Über einen längeren Zeitraum waren die teilabgetorften Bereiche stark vernässt. Das Schwarze Moor liegt in der Bayerischen Rhön am Dreiländereck von Hessen, Thüringen und Bayern und gehört zum 243.323 Hektar großen UNESCO-Biosphärenreservat Rhön.Das Feuchtgebiet ist mit 66,4 Hektar der größte Moorkomplex aus Niedermooren und einem weitgehend unberührten und intakten Regenmoor in der Rhön. Sie bevorzugten es, in einem klimatisch günstigeren Landstrich zu bleiben, und nur in der Sommerzeit das Rhöngras zu mähen.[30]. Parallel dazu lief ein wissenschaftliches Begleitprogramm, das 1990 im Wesentlichen abgeschlossen war. Höllwald bei Rodenbach | Die Besitzer der Höfe wechselten oft, denn „es sey nie nichts gut’s uf dem Moor, auch nichts darauf zu erlangen gewesen“,[30] wie es ein einstiger Bewohner erklärte. Auf dem Moorsee … 50.4666666666679.9805555555556Koordinaten: 50° 28′ 0″ N, 9° 58′ 50″ O. Das Rote Moor ist ein Hochmoor in der Hessischen Rhön. [15], Erste Abbauversuche gab es erst nach dem Bau einer kleinen Torftrockenhütte im August 1809. In der Nacht werden Steinmarder, Dachs und Waschbär aktiv. Gleich rechts liegt der Moorsee. Die landschaftliche Vielfalt und der Erhalt des Artenreichtums stehen dabei genauso im Fokus wie die Geschichte der Region, Dialekte, Riten und Traditionen. Die Moore und deren unmittelbare Umgebung galten als Ödland und waren kaum nutzbar. Auf dem Moorlehrpfad sind viele Hinweisschilder angebracht, die über diese einzigartige Natur und deren Entstehung aufklären. Aufgrund der Abtorfung ist dies nicht mehr deutlich zu erkennen. Die tiefste Stelle am südlichen Ende des Moores liegt auf 804 Meter über Normalnull und steigt im Norden bis auf etwa 830 Meter an. Der Moorlehrpfad, 1972 zunächst aus Eichenbohlen auf einer Länge von 800 Metern angelegt, musste 1981 und 1988 erneuert werden. Zudem gibt es durch und um das Rote Moor auch eine Extratour des Hochrhöner – die Extratour Rotes Moor. Aus der Ackernutzung resultieren große Mengen von Getreide-, vor allem Roggenpollen. Informationen zum Weg. Webcam Oberbach - Glubbe; 2. Dazwischen liegen vereinzelt dünne Schichten vom Spieß-Torfmoos (Sphagnum cuspidatum), das in wassergefüllten Schlenken wächst. Die Höhendifferenz betrug über die Entfernung von etwa 800 Metern 15 Meter. [7], Das Klima im Roten Moor und in den angrenzenden Höhenbereichen ist rau und kalt. Werra und Fulda bilden zusammen später die Weser. Webcam Arnsberglifte A II (Doppellift) 8. – am Roten Moor vorbei - bis zum Haus am Roten Moor (Einkehr, Montag Ruhetag) – zurück zum Roten Moor – nach Moorteich rechts auf Lehrpfad – vom Lehrpfad kommend auf Hauptwanderweg links – Einstieg Kaskadenschlucht (offenes blaues Dreieck) rechts – Kaskadenschlucht – rechts halten nach Sandberg (Einkehr im Landgasthof „Stefanie“, Mo. Eine ziemlich genaue Vorstellung von der Pflanzendecke der Moorumgebung liefert die mikroskopische Untersuchung des Pollengehalts der Schichten, die Pollenanalyse. In Lagen mit stärkerer Zersetzung infolge verringerter Durchnässung sind sie reichlicher vertreten. Dieser Bereich reicht von etwa 4,58 bis 4,9 Meter Tiefe. [29], Der Bereich des Niedermoortorfes reicht von etwa 3,9 bis 4,42 Meter Tiefe. Ab Oktober 2003 bis zum Frühjahr 2004 erfolgte die Erneuerung des Bohlenwegs aus 100 Kubikmeter Eichenholz. Kesselrain | Durch die in ihrer historischen Aufeinanderfolge in den Torfschichten eingeschlossenen Pflanzen ist das Rote Moor ein Archiv seiner eigenen Entwicklungsgeschichte. Weiherkuppe bei Sieblos | Ob die Tiefe hier unermeßlich sey, kann ich nicht behaupten […] zuverlässig ist indessen, daß man über zwanzig Schuh tief gegraben, und nichts als Moos und Wasser oder Torf bemerket habe. Die restliche Moorfläche ist mit einer Pflanzendecke und Birken- und Kieferngruppen bedeckt. Um diese relativ große Anzahl an Besuchern mit dem Naturschutz in Einklang zu bringen, wurde das Rote Moor durch einen Moorlehrpfad teilweise auf einem aufwendig angelegten Bohlenpfad touristisch erschlossen. Im Torf ist aber außer den Resten der Moorpflanzen auch manches konserviert, was von außerhalb in das Moor hineingeweht wurde oder hineingefallen ist. Schon vor 80 Jahren nahm man im Roten Moor pollenanalytische Untersuchungen vor. Die Bewohner führten dort ein sehr bescheidenes und entbehrungsreiches Leben. Der Randwald ist am Ostrand des Großen Roten Moores, dessen Umfang man vom Aussichtsturm aus erkennen kann, besonders schön ausgebildet. Schafstein bei Wüstensachsen | Das zunächst vier Häuser umfassende Dorf wurde ständig vergrößert. Im weiteren Umfeld in den Hochlagen besiedelten die Menschen weitere Flächen. [32] Von diesem Parkplatz gelangt man zum Haupteinstieg in das Loipenzentrum Rotes Moor. Auf der Rest-Hochfläche des Großen Roten Moores legte man Stauvorrichtungen an. Sie legten auf der gesamten Hochfläche des Großen Roten Moores parallele, von West nach Ost verlaufende Entwässerungsgräben mit Abständen von 20,7 Metern an. Wir wandern durch das Naturschutzgebiet Rotes Moor, das größte Moor der Rhön. Das Randgehänge ist von einem Nieder- und Übergangsmoorstreifen (Randsumpf) umgeben. Heimisch sind Feldhase, Eichhörnchen, Haselmaus, Zwerg-, Wald- und Gelbhalsmaus, an Wühlmäusen die Erd-, Feld- und Rötelmaus, die Ostschermaus und die Bisamratte. Die Herrschaft deckte damit ihren Eigenbedarf zur Ofenbefeuerung der Büros und der Treibhäuser der Gärtnerei. Es folgte eine zweite Entbuschung. Rhön-Extratouren. Dafür sorgten dicke, bis zu sechs Meter tief in den Tonuntergrund gerammte und mit Stützdämmen aus Torf mechanisch gesicherte Spundbohlen. Am nördlichen Rand dieses Moorgebietes schritt die Abtorfung ebenfalls voran. In den letzten Jahrzehnten diente der abgebaute Torf ausschließlich zu Badezwecken. Haunestausee bei Marbach | Diese war allerdings stark eingesunken und es konnte nirgends mehr wachsendes Moor festgestellt werden, was auf die entwässernde Wirkung der hohen Torfstichkante und der alten Entwässerungsgräben zurückzuführen war.[19]. Die Wiedervernässung außerhalb des Moorbereiches förderten die Population von Erdkröte und Grasfrosch, während die Kreuzotter seit etwa den 1980er Jahren nicht mehr im Gebiet anzutreffen ist. Mit dieser Siedlungspolitik wollte das Bistum Fulda den würzburgischen Expansionsbestrebungen Einhalt bieten. Sandgrube am Mahlertshof | Torfmoose wie das rote Magellans Torfmoos (Sphagnum magellanicum) mit seiner rötlichen Farbe und den auffällig großen Blättern und das Spieß-Torfmoos (Sphagnum cuspidatum) mit grünlicher Farbe, die auf stark saurem, nährstoffarmem und wassergesättigtem Boden gedeihen, haben sich nur in dieser Kernzone des Hochmoors erhalten. Parkplatz Moordorf (Rotes Moor) Der Parkplatz Moordorf (Rotes Moor) befindet sich an der Fahrstraße zwischen Bischofsheim und Wüstensachsen.Hier kann man in das Loipenzentrum Rotes Moor einsteigen, das vielfältige Möglichkeiten bietet. Extratour Rotes Moor. Schwarzwald bei Wüstensachsen | Ursprünglich war diese Hochfläche, der Neigung des Untergrundes folgend, von Norden nach Süden schwach abfallend. Im Roten Moor gibt es noch weitere selten gewordene Pflanzen wie Siebenstern, Sumpffarn und Straußblütiger Gilbweiderich. In Übergangsmoortorfen befinden sich unter anderem Reste des Fieberklees und der Blumenbinsen sowie von Birken. [29] Dieser Bereich wird zum größten Teil von blutbildenden Torfmoosen, wie dem Rötlichen Torfmoos (Sphagnum rubellum) und dem Braunen Torfmoos (Sphagnum fuscum) und überwiegend dem Magellans Torfmoos (Sphagnum magellanicum) aufgebaut. In der Jausenstation können Sie zudem regionale Köstlichkeiten probieren und sich nach einer Wanderung oder Führung durch das Rote Moor in gemütlicher Atmosphäre stärken. Neben den Pollen geben die im Torf enthaltenen pflanzlichen Gewebereste eindeutige Hinweise auf die Moorvegetation und ihre Entwicklung. Um die zwölfte Stunde wurden sie immer von einer Taube, der sie folgten, abberufen. Am häufigsten sind Rotmilan, Turmfalke und Mäusebussard. 1811 fand man noch die Ruinen von 31 ehemaligen Höfen; die Dorflinde stand noch im Jahre 1816. Aber auch die spätmittelalterliche Wüstungsperiode, als im 14. und 15. Webcam Oberbach - Lösershag; 9. Ohne Düngung und mit beträchtlichem Arbeitsaufwand wurde angebaut, was aufgrund der Standortbedingungen wuchs. Der Schwarzwildbestand nimmt seit einigen Jahren zu und kann den Gelegen der Bodenbrüter gefährlich werden. [4] Der Torfschlamm soll bei verschiedenen Leiden, besonders bei Rheuma geholfen haben. Der daraus entstandene Moorsee gehört mit seiner Kulisse zu den schönsten Gewässern der Rhön. Mit Hilfe der Pollenanalyse lässt sich auch der Landschaftswandel durch die Einwirkung des Menschen nachvollziehen. Bei einem Besuch der Rhön sollte man mindestens eines der Moore, entweder das Rote Moor oder das Schwarze Moor, gesehen haben. Ab 1960 erhöhte sich die Abtorfung wesentlich. Wegen der Gefälleverhältnisse waren Stauhöhen bis zu 1,5 Meter nötig. Fuldatal bei Eichenzell | Es erforderte in den Jahren 1983 und 1984 aufwendige Baumaßnahmen, in den alten Entwässerungsgräben der Resthochfläche Staubereiche einzurichten. Das Rote Moor liegt auf der Hochrhön zwischen Wasserkuppe und Heidelstein und ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Rhön, insbesondere für Wanderer im Sommer und Skilangläufer im Winter. Die Sumpfohreule zieht sporadisch durch das Gebiet und kann nur zufällig beobachtet werden. Der Wiesenpieper und die Feldlerche sind im strukturarmen Grünland heimisch. Die Extratour Rotes Moor führt vom Parkplatz Moordorf am NABU-Haus direkt in das Naturschutzgebiet Rotes Moor. Wegen der Terminnot wurde die Torfentnahme in den 1980er Jahren auf jährlich bis zu 18.000 Tonnen Torf, was mehr als 20.000 Kubikmetern entsprach, gesteigert. Auf dem verbliebenen Torf siedelten sich Moosbeere, Torfmoose und Wollgras an. Die Hauptwachstumsperiode dauert nur von Juli bis Mitte September. Als die Jünglinge dies taten, sahen sie, dass von der Rute Blut abfloss, zum Zeichen, dass sie die schönen Tänzerinnen nie wiedersehen würden.[27]. Westlicher Rhönwald | Schon nach wenigen Gehminuten erreicht man einen kleinen See auf der rechten Seite, der den Beginn des Roten Moores markiert. Er ist … 175 Jahre lang, von 1809 bis 1984, wurde Torf abgebaut. Auf der vier Kilometer nordwestlich gelegenen Wasserkuppe beträgt der durchschnittliche Jahresniederschlag 1084 Millimeter. Milseburg | Webcam Poppenhausen (Wasserkuppe) 4. Stellberg (Wolferts) | Jahrhunderts die Nutzung des ertragsarmen Grünlandes mehr und mehr nach, und Gehölze wie die Karpatenbirke und Ohr-Weide breiteten sich aus. Davon sind 1,2 Kilometer Bohlenpfad erneuert worden. Es kam auch zu den ersten ausgedehnten Aufforstungen mit Nadelgehölzen, wie der Fichte, die nur in der Hochrhön vertreten ist. Das Rote Moor ist das größte Hochmoor in Hessen, gefolgt von dem vier Hektar großen Moor in der Breungeshainer Heide auf dem Hohen Vogelsberg. Diese pollenanalytischen Befunde fallen um 1000 nach Christus in die Zeit der Rhönbesiedlung. Die Torfmenge belief sich dabei auf etwa 220.000 Kubikmeter.[17]. Nun aber brachen die wilden Wasser aus der Tiefe hervor, füllten den Teich, bedeckten die ganze Flur und rissen den Ort mit all seinen Bewohnern hinab in den Abgrunde. Im Roten Moor und in der Hochrhön selten ist das Rebhuhn, das nur unregelmäßig und mit wechselndem Erfolg brütet. Jahrhundert zahlreiche Siedlungen aufgegeben wurden, ist aus der Pollenanalyse ersichtlich. Apfelbachaue bei Neuswarts | / Hochrhöner Extratour Rotes Moor | Rhön Wandern | GPS-Track + Tourenvorschlag Video: Best Mountain Artists Markus Branke am 17.10.2020. carpatica) ist eine Unterart der Moor-Birke. Das Naturschutzgebiet Rotes Moor liegt in der Kernzone des Biosphärenreservats Rhön und bietet den Besuchern viele unterschiedliche Landschaften. Das Rote Moor ist ein wunderschönes naturbelassenes Fleckchen in der Rhön. Der Wachtelkönig brütet wie der Kiebitz nur noch sehr unregelmäßig im Gebiet und in der Umgebung. Während der Zugzeit verrät sich die kleine Wachtel mit ihrem Ruf. Der Sperber ist nur selten bei der Jagd zu beobachten, was auch für den größeren Habicht gilt. An dem Brunnen steht heute im Wald in der Nähe der Bundesstraße 278 eine Informationstafel, die auf die Wüstung hinweist. Diesen sieht man als den gemeinsamen Randsumpf beider Moorteile an. Das Rote Moor ist heute ein Naturschutzgebiet und damit ein wesentlicher Bestandteil des Biosphärenreservates Rhön. Es dürften bis dahin 90.000 Kubikmeter frischer Torf, die etwa 13.000 Tonnen Brenntorf entsprachen, herausgeholt worden sein. So konnte ein großflächiger Abbau ermöglicht werden.[16]. Im Naturschutzgebiet kommen mit dem Großen Mausohr, dem Braunen Langohr, Fransen-, Wasser-, Kleine Bart- und Bechsteinfledermaus sechs Fledermausarten vor. Eines Nachts verspäteten sie sich bei der Rückkehr und verschwanden danach für immer.

NABU-Haus am Roten Moor

http://nabu-hausamrotenmoor.de/

Nordhang Wasserkuppe | Durch zwei Nord-Süd-Gräben wurden die Torfstiche zu einem einzigen verbunden. Breitenbachtal bei Michelsrombach | Die Beendigung des Abbaus wurde auf Ende 1985 festgelegt. Loipenzentrum Rotes Moor. Das Rote Moor ist aufgrund seiner Einzigartigkeit und auch seiner Lage auf der Hochrhön ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer. Das Rote Moor ist ein Hochmoor in der Hessischen Rhön. Von dort ist die ehemalige Torf-Abbaufläche zu erkennen, in der sich wieder Niedermoorvegetation eingestellt hat. Weinberg bei Hünfeld | In unmittelbarer Nähe des Roten Moores entstanden im 16. Auch das Rote Moor mit seinem großflächigen Moorbirkenwald und dem Aussichtsturm weiß Naturliebhaber zu begeistern. Hier brüten regelmäßig Stock-, und Krickente sowie Zwergtaucher. Hochmoortorfe sind von Torfmoosen, Scheiden-Wollgras und Heidekraut gekennzeichnet. Zudem gibt es den Wespenbussard und den nicht regelmäßigen Wintergast Raufußbussard. 02:08. Jahrhunderts stand am Roten Moor eine Düngetorffabrik mit einem Wohnhaus für die Arbeiter und einer Kantine. Unterhalb von 2,36 Metern beginnt der Abschnitt des Blasenbinsen-Torfs, welcher bis etwa 3,9 Meter reicht. Entlang des gesamten Bohlenpfades durch das Rote Moor sind immer wieder Hinweistafeln angebracht, die über die Geschichte und Entstehung des Moores, über die besondere Tier- und Pflanzwelt sowie den Torfabbau und die Renaturierung informieren. [23], Hinweistafel zur Moornutzung am Roten Moor, Hinweistafel Rotes Moor aus der Vogelperspektive, Die Moore galten lange Zeit als Stätten des Unheils. Gut erforscht sind die 137 Zikaden- und 100 Wanzenarten des Gebietes, wobei allerdings nur wenige den Moorbereich als Lebensraum bevorzugen. Danach wurde der Hof verpachtet und 1817 auf Abbruch nach Bischofsheim verkauft. In den Quellen gibt es keinen Bericht über einen Moorleichenfund und auch beim Torfstechen stieß man nie auf einen menschlichen Körper.[24]. In Gebieten, in denen Wasser stauende Sedimente wie Tone oder lehmige Verwitterungsrückstände der Basalte die Mulden abdichteten, konnten sich über Niedermoorstadien Regenmoore bilden. Im Torf sind keine Baumwurzeln vorhanden, was bedeutet, dass das Hochmoor baumfrei war. Das zweitgrößte Hochmoor in der Rhön ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und UNESCO-Biosphärenreservat. Stallberg bei Hünfeld | Darauf folgte ein Anstieg der Buchenpollen, da sich auch dieser Laubbaum langsam wieder einfand. Weiter nach innen folgt das Moor-Randgehänge. Brache-Bereiche mit Disteln und Stauden sind Sitzwarten von Bluthänfling, Distelfink und Braunkehlchen. Die Temperaturverhältnisse schränken das Pflanzenwachstum erheblich ein. Der Parkplatz Moordorf ist gut beschildert und kann gegen eine geringe Tagesgebühr genutzt werden. Das Rote Moor ist durch einen drei Kilometer langen Rundweg touristisch erschlossen. Darin sind reichlich Reste von Blasenbinse, dazu Früchte von Seggen und Blutauge, teilweise auch kleinere Birkenwurzeln, oben Schlamm-Segge und etwas Scheiden-Wollgras, nach unten zunehmend Teichschachtelhalm- und Fieberklee-Reste, auch Fieberkleesamen. [20] Daraufhin setzte sich im Einflussbereich der Aufstauungen eine gute Pflanzenentwicklung ein. [20], Durch die Entfernung von Bäumen und Sträuchern soll der Charakter einer baumfreien Moorhochfläche wiederhergestellt werden. Marc Niedermeier. Hans-Jürgen. Es werden mehrmals in der Woche geführte Wanderungen durch das Moor angeboten. Im Naturschutzgebiet gibt es noch weitere kleinere Vermoorungen mit geringer Torfmächtigkeit, es wird durch drei Quellmulden bestimmt. Jahrhundert mit Mohrdorf und Hasenhof zwei Ansiedlungen. Das Torftrockenhaus befand sich zwischen dem Großen und dem Kleinen Roten Moor im Randsumpf. Über einen Bohlenweg kann man den wunderschönen Karpatenbirkenwald durchqueren und den Ausblick über das Hochmoor vom Aussichtsturm genießen. [29], Anschließend im Profil befindet sich der mineralfreie Ried-Moostorf. Im Gebiet jagende Uhus und Raufußkauze machen sich durch ihren charakteristischen Ruf bemerkbar. Das Rote Moor besteht aus zwei voneinander getrennten Hochmoorteilen, nämlich dem Großen Roten Moor und dem Kleinen Roten Moor. Zwei Drittel des Kleinen Roten Moores waren gegen Ende des 19. Auf der Suche nach alternativen Brennstoffen für den Hausbrand sowie für Glas- und Eisenhütten und Töpfereien und aus wirtschaftlichen Überlegungen war schon an anderen Orten mit dem Torfstechen begonnen worden. Sechs Gräben entwässerten den Torftrockenplatz, der sich neben dem Trockenhaus teilweise auf dem Gebiet des Kleinen Roten Moores befand. Für Besucher am auffälligsten sind die größeren Greifvögel, wenn diese in den offenen Bereichen kreisen und jagen. Die Rhön hat eine lange Tradition als Gesundheitsregion mit zahlreichen Kurorten. Habelstein bei Habel | Struthwiesen bei Kalbach | Dieser Bereich enthält nur nährstoffarmes Regen- und Grundwasser, so dass dort nur vereinzelte kümmerlich ausgebildete Kiefern anzutreffen sind. Der Torf enthält auch Pollen von Heidekraut und Sonnentau sowie Sporen der Torfmoose.[28]. Jahrhunderts begann noch eine zweite Abtorfung im Kleinen Roten Moor. Fragen Sie mich nun nach der Ursache dieses großen Moores, so muß ich Ihnen bekennen, daß es für mich ein Räthsel sey, bey dessen Auflößung nichts als Muthmaßung statt finde.“, Ein weiterer Bericht dieses Heimatforschers über die Beschaffenheit des Moores stammt aus dem Jahre 1803:[14], „Dieser Sumpf, der, wegen des rothen Mooses, als seines Hauptbestandtheiles, das rothe Moor genennet wird, […] schien ein wenig über die andere Gebirgskette erhoben, und ich erkannte wirklich, daß das Moos fast zwey Schuhe höher aufgethürmt war; welches mich indessen zwar nicht wunderte, indem dasselbe, gleich jeder Pflanze, jährlich heranwächset, seine untern Theilchen in Wurzeln umändert, und dadurch an Höhe zunehmen muß.